Differentialdiagnose bezeichnet das systematische Abwägen und Ausschließen alternativer Diagnosen, die ein ähnliches Symptombild erklären könnten. Bei EHS-Verdacht umfasst sie psychiatrische Erkrankungen (Angststörung, Depression, Somatisierungsstörung), Schilddrüsendysfunktion, Schlafapnoe, chronisches Erschöpfungssyndrom und toxische Ursachen. Eine sorgfältige Differentialdiagnose ist Voraussetzung für eine evidenzbasierte Therapieentscheidung.