Elektrohypersensibilität (EHS) ist ein Syndrom, bei dem Betroffene unspezifische, teils schwerwiegende körperliche Beschwerden auf die Einwirkung elektromagnetischer Felder zurückführen. Die WHO bezeichnet es als IEI-EMF (Idiopathische Umweltintoleranz auf EMF) und anerkennt es nicht als eigenständige Diagnose. EUROPAEM-Leitlinien empfehlen dennoch eine strukturierte umweltmedizinische Diagnostik und multimodale Therapie einschließlich Expositionsreduktion.