Oxidativer Stress bezeichnet ein zelluläres Ungleichgewicht zwischen der Produktion reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) und der antioxidativen Abwehrkapazität der Zelle. Er gilt als zentraler Mechanismus für nicht-thermische EMF-Wirkungen und wurde in zahlreichen In-vitro- und Tierstudien nach EMF-Exposition nachgewiesen. Folgen sind DNA-Schäden, Lipidperoxidation, Proteinoxidation und chronische Entzündung.